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Reise nach Jordanien und in den Libanon: 7. bis 12. Februar

Annette Groth ist zurzeit auf in ihrer Funktion als Berichterstatterin des Europarates in Jordanien und im Libanon um für eine stärkere europäische Lösung der syrischen Flüchtlingskrise zu werben. Hier einige Eindrücke.

Bilder:

Foto 1: Annette Groth im Al Azraq - Flüchtlingscamp.

Foto 2: Annette Groth mit syrischen Flüchtlingen im Community Center von CARE

Foto 3:: Azraq-Flüchtlingslager in Jordanien:
Lagerhaus des World Food Programms. Das Camp ist riesig und beherbergt derzeit 31.000 Flüchtlinge aus Syrien; täglich kommen zwischen 60 und 70 Neuankömmlinge.Azraq wird zur Zeit ausgebaut und soll Platz für bis zu 130.000 Flüchtlinge bieten.

Foto 4: Gemüseladen im Camp;
Seit kurzer Zeit gibt es auch einen Supermarkt und etliche kleine Läden, in denen die Geflüchteten, aber auch die jordanische Bevölkerung, die in der Nähe des Camps lebt, einkaufen können. Die Läden werden von den syrischen Flüchtlingen gemanagt, die damit etwas Geld verdienen. Das Welternährungsprogramm verteilt an die Flüchtlinge monatlich Nahrungsmittel-Gutscheine in Höhe von 20 Jordanischen Dinar (JD) pro Person mit denen sie dann einkaufen können. Die Höhe der Gutscheine wurde im vergangenen Jahr massiv gekürzt.

Foto 5: Dieses Camp (BURJ EL BARAJNEH, BEIRUT) wurde 1949 für die vertriebenen Palästinenser gegründet, damals lebten einige Tausend Palästinenser dort, heute sind es 40 000 auf der gleichen Fläche wie 1949. In den letzten 2, 3 Jahren sind 8000 Flüchtlinge aus Syrien und 3000 palästinensische Geflüchtete aus Syrien hinzugekommen. Ein  großes Problem ist die Strom- und Wasserversorgung. Überall hängen Stromkabel, kürzlich ist ein 16 jähriger Palästinenser ums Leben gekommen, als ein Stromkabel auf ihn fiel.