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Dringend benötigt werden insbesondere:

  • Unverderbliche Nahrungsmittel zB. Reis, Mehl, Dosen etc.
  • Jegliche Medikamente wie etwa Schmerzmittel (keine abgelaufenen       Medikamente!)
  • Verbandsmaterial oder jegliche andere Art von medizinischem Material


Geldspenden können auf das folgende Konto überwiesen werden:
Deutsch-Palästinensische Medizinische Gesellschaft e.V.
c/o Dr. Khaled Hamad, Liegnitzerstr. 28,
53721 Siegburg
Spendenkonto DPMG:
Deutsche Postbank Dortmund
Konto Nr.: 999511461

Die Zivilgesellschaft in Gaza rief am am 9.August zu einem "Tag des Zorns" auf. In vielen Städten haben Aktionen und Demonstrationen stattgefunden, Hunderttausende demonstrierten.

„Karte Gazastreifen Dez 2012“ von Maki1 - own work, used:file:Karte_Gazastreifen.png by LencerUN-OCHA Gaza Strip Access and Closure December 2012. Lizenziert unter Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 über Wikimedia Commons - commons.wikimedia.org/wiki/File:Karte_Gazastreifen_Dez_2012.png

Bereits 2010 sprach sich der Bundestag gegen die Blockade des Gaza-Streifens aus(Drucksache 17/2328, für Link auf das Bild klicken). Diesen Beschluss gilt es endlich Taten folgen zu lassen!

Kundgebungen gegen den Krieg in Gaza in Friedrichshafen, Überlingen und Bad Waldsee

Gaza: Bombardierung, Einmarsch und Massaker gegen die Zivilbevölkerung stoppen!

Bilder zu den Aktionen finden Sie hier!

Presseecho im Südkurier: "Ruhiger Protest gegen Waffengewalt"

Presseecho in der Schwäbischen: "Linke fordern in Friedrichshafen: Stoppt den Krieg in Gaza!"

Presseecho in der Schwäbischen (Bad Waldsee): 100 Waldseer fordern ein Ende des Tötens


 

 

Petition unterschreiben: Open the Rafah Crossing!

"Rafah Crossing" by gloucester2gaza - www.flickr.com/photos/gloucester2gaza/3349019945. Licensed under Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 via Wikimedia Commons - commons.wikimedia.org/wiki/File:Rafah_Crossing.jpg

Der Gaza-Streifen ist nicht nur auf israelischer Seite blockiert, sondern auch durch die ägyptische Militärregierung in Rafah. Unterschreiben Sie hier die Petition für eine sofortige Grenzöffnung zu Ägypten!

Neue Zürcher Zeitung: Interniert, entrechtet, vergessen

Flüchtlinge und MigrantInnen in Griechenland

Ein eindrücklicher Bericht der NZZ über die Lage von Flüchtlingen und MigrantInnen in Griechenland. Hier finden Sie den Artikel!

Uri Shani: "Dies ist ein Hilferuf in schrecklichen Tagen"

Pogrom_in_Haifa.pdf

Rede im Bundestag zu Boko Haram (21.05.)

Hier finden Sie Annette Groths Rede im Bundestag zur Entführung von 200 Mädchen durch die "Boko Haram" in Nigeria

Antwort auf eine schriftliche Nachfrage von Annette Groth zur Nichtzulassung der Präsidentschaftswahlen in der syrischen Botschaft

SF_Nr._5-235__MdB_Groth.pdf

Petition: Aufruf gegen Kriegspropaganda und Kriegsvorbereitung

Hier unterschreiben!

"Wir lehnen eine Politik entschieden ab, die eine friedliche Kooperation zwischen EU und Russland torpedieren und stattdessen eine Konfrontation in Europa heraufbeschwören will. Eine solche Politik schadet Europa als Ganzem und könnte in einen neuen - Dritten - Weltkrieg einmünden. Wir warnen Bundeskanzlerin Merkel und andere führende Politiker der EU, diese Politik mit zu tragen."

Neuer Newsletter von Troika Watch

La-Liana / pixelio.de

Persönliche Erklärung: Syrien-Einsatz der Bundeswehr

Erklärung zum Abstimmungsverhalten zur "Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte am maritimen Begleitschutz". Berlin, den 09.04.2014.

TTIP - Freihandelsabkommen stoppen!

Annette bei einer Aktion gegen TTIP am 06.05.

TTIP ist ein Rückfall in vordemokratische Zeiten. Das Sonderklagerecht von Konzernen ist ein zentrales Instrument gegen Marktregulierung und Verbraucherschutz. Regierungen, die sich dem Ausverkauf demokratisch legitimierter Bürgerrechte nicht entgegensetzen, machen sich selbst zum Büttel transnationaler Konzerne und deren Hunger auf Profit.

Der Kampf gegen das Sonderklagerecht von Konzernen ist daher auch ein Kampf für das öffentliche Interesse und für Bürgerrechte.


Wir fordern:

  • sofortiger Stopp der intransparenten und geheimen TTIP-Verhandlungen
  • Ziele solcher Verhandlungen dürfen nicht durch mächtige Unternehmen und deren Lobbyorganisationen bestimmt werden
  • Arbeitnehmerrechte, wie flächendeckender Mindestlohn und/oder soziale Standards bei der öffentlichen Auftragsvergabe, dürfen nicht als "Handelshemmnisse" aufgeweicht oder umgangen werden 
  • parlamentarische Entscheidungen für einen sicheren Verbraucher- und Umweltschutz (z.B. gegen Fracking, Hormonfleisch und gentechnisch veränderte Lebensmittel) dürfen nicht ausgehebelt werden 
  • Verhinderung und Abschaffung von Sonderrechten für Konzerne über ein Investitionsschutzabkommen. Wir lehnen Schiedsgerichte ab, die Schadenersatz für entgangenen Gewinn zum Recht erklären könnten, wie dies der Stromkonzern Vattenfall wegen des Atomausstiegs versucht. Wir wollen kein „Recht“ auf Profit für multinationale Konzerne!
  • stärkere und bessere Regulierung der Finanzmärkte

Mehr zum Thema:

http://linksfraktion.de/ttip-stoppen

http://www.linksfraktion.de/nachrichten/ttip-freihandelsabkommen-stoppen/

Rede im Bundestag: Nachhaltige Politik geht nur ohne Kapitalismus

Rede von Annette Groth im Bundestag zur Einrichtung des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung.
Reichtumsuhr

Reichtumsuhr auf eigener Seite einbinden
Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de

Infopaket

Publikationen frei Haus: Fordern Sie unser Infopaket mit aktuellen Flugblättern, Broschüren und Zeitungen an. Mehr

Eskalation in Nahost stoppen – Blockade Gazas stoppen

„The home of the Kware' family, after it was bombed by the military“ von Muhammad Sabah, B'Tselem's field researcher in the northern Gaza Strip - www.btselem.org/photoblog/201407_gaza_strip. Lizenziert unter Creative Commons Attribution 4.0 über Wikimedia Commons - commons.wikimedia.org/wiki/File:The_home_of_the_Kware%27_family,_after_it_was_bombed_by_the_military.jpg

Die am 5. August im Nahen Osten in Kraft getretene zeitlich begrenzte Feuerpause ist bereits vor Ablauf der Frist gebrochen worden. Man kann nur hoffen, dass infolgedessen die Situation nicht noch weiter eskaliert. Denn es sind schon viel zu viele Menschen gestorben, verletzt und ihrer Existenz beraubt worden.

Der aktuelle Krieg im Gazastreifen

Das Fazit der Eskalation der letzten Wochen und die Zerstörungen, die angerichtet worden sind, sind immens und selbst verglichen mit den letzten Kriegen erschreckend. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums sind im Gazastreifen 1 893 Menschen getötet und fast 10 000 verletzt worden. Laut den Vereinten Nationen waren acht von zehn der Getöteten Zivilist_innen. Auf israelischer Seite starben nach offiziellen Angaben 64 Soldat_innen und drei Zivilist_innen.

Die wochenlange Bombardierung des Gazastreifens und die Drohungen der israelischen Regierung, diese fortzuführen, sofern die Palästinenser_innen sich nicht eins zu eins ihren Forderungen unterordnen, sind völlig unverhältnismäßig. Die Ermordung von drei israelischen und einem palästinensischen Jugendlichen, immer wieder und insbesondere von der israelischen Regierung als Ursache der jüngsten Eskalation angeführt, ist ein schreckliches Verbrechen. Aber sie legitimiert nicht die Reaktion, die insbesondere Unschuldige, darunter viele Kinder, das Leben gekostet hat und sie kann nicht unabhängig von vorangegangen Entwicklungen gesehen werden: als die Palästinenser_innen im April beschlossen, eine Einheitsregierung zu bilden, brach die israelische Regierung die Friedensgespräche ab und erklärte, die palästinensische Regierung zerschlagen zu wollen. Und nach der Entführung der drei israelischen Jugendlichen wurden in der Westbank wochenlang über 1 200 Häuser und Büros durchsucht und demoliert, mehr als 560 Palästinenser_innen verhaftet und mehrere Palästinenser_innen getötet. Daraufhin beschoss die Hamas Israel mit Kassam-Raketen, was wiederum zum israelischen Einmarsch in Gaza führte.

Frühere Angriffe auf den Gazastreifen

Nach UN-Angaben haben in Folge der jüngsten Bombardierung des Gazastreifens 65 000 Menschen keine Bleibe mehr und wir hören immer häufiger von Betroffenen die Frage, wofür sie ihre Häuser wieder aufbauen sollen, wenn sie ohnehin früher oder später wieder zerstört würden. Denn es ist nicht das erste Mal, dass viele Menschen in Gaza vor den Trümmern ihrer Existenz stehen:

Bereits im Jahr 2006 wurden während der "Operation" 'Summer Rains' 420 Palästinenser_innen in Gaza getötet. 2008/9 starben 1 417 Palästinenser_innen während 'Cast Lead' und im Jahr 2012 kamen 165 Palästinenser_innen während 'Pillar of Cloud' ums Leben.

Blockade des Gazastreifens

Die 1,8 Millionen Menschen, die im Gazastreifen leben, leiden zusätzlich zu den Kriegen der letzten Jahre permanent unter der 2007 verhängten Blockade gegen den Gazastreifen, die nicht nur von der israelischen Regierung, sondern auch von Ägypten durchgesetzt wird. Im Gazastreifen mangelt es seit Jahren an allem: an Nahrungsmitteln, an Zement, der die Wiedererrichtung der zerstörten Häuser erst ermöglichen würde, an Medikamenten, an medizinischem Gerät – und vor allem an Strom. Die Krankenhäuser und Krankenstationen können die vielen Verletzten darum nicht angemessen versorgen und nur in zeitlich sehr begrenzten Zeitfenstern operieren. Zusätzlich zu den vielen Getöteten müssen Menschen sterben, weil schlicht und ergreifend die Ausrüstung und das Personal fehlen.

 

  • Die Verschickung von Medikamenten nach Gaza und die sofortige Aufstockung der humanitären Hilfe für die Zivilbevölkerung!
  • Die medizinische Versorgung Verletzter, insbesondere von Kindern, in Deutschland und anderen Ländern!
  • Das sofortige Ende der deutschen Waffenlieferungen an alle Staaten im Nahen Osten!
  • Keine Gelder für israelische Rüstungsunternehmen aus dem EU-Forschungsprogramm!
  • Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens, solange sich die israelische Regierung und das israelische Militär nicht an dessen Artikel 2 halten, der alle Vertragspartner zur Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet!
  • Die sofortige Aufhebung der Blockade des Gazastreifens durch Israel und Ägypten, in Übereinstimmung mit dem bereits 2010 einstimmig gefassten Beschluss des Deutschen Bundestags (Drucksache 17/2328)!
  • Die Aufnahme von Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinenser_innen auf Augenhöhe!
  • Die Aufnahme Palästinas als vollwertiges Mitglied der Vereinten Nationen!

 

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weitere lesenswerte Links und Informationen:

  • US-Umfrage: eine Mehrheit der unter 30-jährigen US-Amerikaner unterstützt die Palästinenser (Middle East Monitor


 

 
20. August 2014 Meldung

Grußwort der menschenrechtspolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Annette Groth, an die Palästina-Demo in Stuttgart am 16.8.2014

 

Liebe Freundinnen und Freunde,eine Waffenruhe bedeutet nicht, dass der Krieg zu Ende wäre und schon gar nicht, dass die Besatzung in den palästinensischen Gebieten in Vergessenheit geraten darf. Die Demütigungen, die Tötungen,... mehr

 
14. August 2014 Presseecho

Truth Out: Why Germany Is Backing Away From a Trade Deal That Lets Corporations Sue the Government

Den gesamten Artikel finden Sie hier!

In a move that has many on the left cautiously celebrating, Reuters reported on July 28 that Germany might reject a new trade agreement between Canada and the European Union. mehr

 
12. August 2014 Pressemitteilung, MdB Annette Groth

Humanitäre Hilfe und Verhandlungen statt Bomben – irakische und syrische Flüchtlinge aufnehmen

„Die Bundesregierung und die Regierungen anderer westlicher Länder müssen endlich ihrer Verantwortung nachkommen und den hunderttausenden Flüchtlingen im Irak humanitäre Hilfe leisten sowie deutlich mehr Flüchtlinge aus der... mehr

 
8. August 2014 Meldung

Brief an Annette Groth aus dem Gaza-Streifen

Folgenden Brief aus von Mohammed Arabi (Vorsitzender "Peace Club for Persons with Disability"), habe ich gestern aus dem Gaza-Streifen erhalten:

Dear Annette Groth, DIE LINKE

I'm sending you this letter and I hope you in good... mehr

 

Kundgebung „100 Jahre Erster Weltkrieg - Damals wie heute: Nein zum Krieg” anlässlich offizieller Gedenkstunde im Deutschen Bundestag

Dieses Jahr jährt sich zum 100. Mal der Beginn des Ersten Weltkrieges. Das durch die wirtschaftlichen Eliten des deutschen Kaiserreiches und seine politische und militärische Führung initiierte erste große Massenschlachten im 20. Jahrhundert kostete über 17 Millionen Menschen das Leben. (03.07.2014)

 

Proteste gegen weitere Auslandseinsätze

Nahezu im Wochentakt werden im Bundestag inzwischen Auslandseinsätze der Bundeswehr beschlossen. DIE LINKE stellt sich jedem Auslandseinsatz entschieden entgegen. Hier: Annette mit FraktionskollegInnen beim Protest gegen den Bundeswehreinsatz in Somalia am 22.05.

 

Energiewende-Demo am 10.05. in Berlin

Knapp 20.000 Menschen kamen am 10.05.2014 in Berlin zusammen um für eine echte und soziale Energiewende für Menschen statt Konzerne zu demonstrieren. Unter ihnen auch Annette Groth (Bildmitte)